
Salzburg Festival Stages New Interpretation of Bizet's "Carmen"
The Salzburg Festival has premiered a new production of Georges Bizet's opera "Carmen," which critics describe as a fresh interpretation. The staging explores themes of toxic masculinity and is noted for its unique approach, with some comparing it more to Wagner than Bizet.
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„Carmen“ in Salzburg: Des Dirigenten Eitelkeit ist Teil der Inszenierung
Georges Bizets Oper „Carmen“ lebt bei den Salzburger Festspielen aus ihrer intensiven Körperlichkeit. Individuelles Profil gewinnt aber nur Asmik Grigorian in der Titelrolle.
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Asmik Grigorian triumphiert in Salzburg unter der Leitung von Teodor Currentzis bei ihrem Carmen-Debüt. Die Regie von Gabriela Carrizo gerät dagegen durchwachsen
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Teodor Currentzis dirigiert ein düsteres Musikdrama und Asmik Grigorian spielt sich selbst in der surrealen, finsteren, aber auch stimmungsvollen, intensiven Tanztheater-Regie von Cabriela Carrizo.
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Eine Oper, die mit einem Femizid endet, verträgt keinen Kitsch. In großer Einigkeit haben Sängerin Asmik Grigorian und Regisseurin Gabriella Carrizo ein Rollenbild der Oper gestürzt: Die am Sonntag bei den Salzburger Festspielen gezeigte neue „Carmen“ stellt nicht mehr eine exotische Verführerin mit tragischem Ende in den Mittelpunkt, sondern eine Frau, die aus Freiheit selbst bestimmt, wer am Ende ihr Geliebter ist. Nicht alle waren für diese Deutung schon bereit.
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